Gedanken.......

Melanchthons Weisheiten:

Quelle: Walter Vehmann/Oliver Hoops


 

Jauchzet, ihr Himmel; freue dich, Erde! Lobet, ihr Berge, mit Jauchzen! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und erbarmt sich seiner Elenden. Jes 49,13

Quelle: Oliver Hoops

Mit dem Monatsspruch für Dezember möchte ich sie in die Advents- und Weihnachtszeit schicken. In eine Zeit, die gerne mal hektisch, voll und anstrengend ist. Eine Zeit, die uns in Spendenaufrufen und Medienberichten an das Leid der Welt und die Bedürftigen erinnert und eine Zeit mit all den Jahresrückblicken und Resümees. Nicht selten kommt man nicht dazu Gott zu loben in diesen Tagen vor lauter Stress oder Betroffenheit. Aber Jesaja sagt es: Gott will uns trösten und uns Freude machen indem er selbst zu uns kommt. In diesem kleinen Kind in dem kleinen Stall in Bethlehem. Und das ist wirklich ein Grund zum Jubeln, zur Freude und zum Lob Gottes.

Ich wünsche uns, dass wir das auch in diesem Jahr können. Kraft haben zum Lob Gottes und zur Freude an Weihnachten, denn daraus entspringt all die Energie die wir brauchen um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Darin strahlen wir aus und zeigen, dass Menschen bei uns willkommen sind und wir als Christen, als Kirche da sind und gemeinsam feiern.

Also jauchzet, freut euch und lobt den Herrn, der uns zur Freude besucht.

Oliver Hoops


 
Herbst - Zeit - Lose
 
Quelle: Oliver Hoops
So wie die Blätter fallen  -  die Zeit vergeht  -  Lose ist der Lebensfaden.
 
So wie die Blätter fallen  -  die Zeit besteht  -  Festgezurrt von Gott.
 

Schönen Herbst! 

Oliver Hoops

 


 
Fehlt Ihnen auch manchmal etwas?
Quelle: Oliver Hoops
 

Und ich meine nicht so etwas offensichtliches wie einen oder mehr Zähne, wie auf dem Bild. Fehlt Ihnen manchmal etwas, was Sie nicht so richtig beschreiben können. Etwas diffuses, unterschwelliges, irgendwie sinnvolles und sinnfüllendes. Eine besondere Beziehung, eine Kraft, ein echter Trost?

Manchmal fehlt uns das tief in uns drin. Dann spüren wir das Gefühl „schlechthinniger Abhängigkeit“, so hat es Friedrich Schleiermacher genannt. Das Gefühl irgendwie an Gott angedockt zu sein, der uns das, was fehlt geben will. Wenn wir ihn aufsuchen und uns ihm zuwenden, dann können wir uns wieder anfüllen lassen mit diesem Fehlenden, mit dieser Kraft. Wir nennen es den heiligen Geist, den Tröster oder die Kraft Gottes. Aus ihm heraus bekommen wir neuen Mut, tiefe Liebe, echte Beziehung und Erfüllung. In diesen Tagen feiern wir ihn wieder, den heiligen Geist im Pfingstfest, dem Geburtstag der Kirche, an dem schon die Jünger vom Geist angefüllt und mutig gemacht wurden.

 

Spüren Sie hin und lassen sich von dieser Kraft all das geben, was Ihnen manchmal so fehlt.

 

Frohe Pfingsten, Ihr

Oliver Hoops


 
Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen - wie sollte es dann dies Haus tun, das ich gebaut habe? 1. Kön 8, 27
 
Quelle: Evangelische Kirchengemeinde Bretten
Stiftskirche Bretten
Damit hat Salomo wohl sehr recht. Wie sollte sich der große Gott nur in ein kleines Haus zwängen, das wir Menschen ihm bauen und dann Tempel, Kirche oder Haus Gottes nennen? Und dennoch habe ich bei der Erstellung der Kirchengalerie festgestellt, dass es gut ist, dass wir für Gott (und die Menschen) solche schönen und vor allem unterschiedlichen Häuser bauen an denen wir die Begegnung von Gott und Mensch und zwischen Mensch und Mensch ermöglichen. Dabei hat jedes Gebäude, dass diesem Zweck dient eine ganz eigene Atmosphäre und eine ganz eigene Ausrichtung. Aber schauen Sie doch selbst einmal nach, erst hier auf der Homepage und dann in Realität. Alle Kirchen im Bezirk besuchen ist eine Herausforderung, aber ich glaube auch eine große Berreicherung. Viel Spaß dabei!
 
Oliver Hoops
 
 

 
Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
 
So ruft uns die Jahreslosung 2015 aus Römer 15,7 zu. Was auf den ersten Blick so locker und einfach erscheint ist bei genauerer Betrachtung gar nicht so einfach. Einander annehmen...jeden...immer? Das ist nicht leicht, gibt es doch genung Mitmenschen, die unsere Nerven strapazieren oder einfach zur falschen Zeit angenommen werden wollen. Dazu kommen unsere Ängste und Befürchtungen, die uns mißtrauisch machen und Vorurteile aufbauen. Wie also den Nächsten annehmen? Den pedantischen Nachbarn, den harten Chef, den Flüchtling aus einer anderen Kultur? So wie Jesus die Menschen angenommen hat. So wie Jesus uns annimmt, selbst wenn wir pedantisch, hart und fremd sind. Einfach so, unvoreingenommen und offen. Das ist eine Frage der Haltung aber auch der Übung. Das heißt immer neu anfangen bei sich und dann auf den anderen zu gehen, auch dann wenn wir enttäuscht oder ausgenutzt wurden. Das ist harte Arbeit aber eine Arbeit, die sich glaube ich lohnt.
Wenn sie sich Fragen, woher die Kraft dazu kommt? Gott gibt sie uns indem er uns das sagt, was ich auf einer Mauer verewigt gefunden habe:
Quelle: Oliver Hoops
Ein frohes neues Jahr und viel Freude beim Üben!  Oliver Hoops
 

 
Zusammenrücken
 
Quelle: Oliver Hoops

Es ist schon interessant, wie Jahreszeit und Kirchenjahr miteinander in Einklang stehen. Die Auferstehung im Frühjahr, wenn alles Leben erwacht. Die lange Trinitatiszeit im Sommer, wenn geerntet oder Urlaub gemacht wird und nun der Herbst und Winter. Die Tage werden wieder kürzer, die Sonne steht tiefer am Himmel und es wird kühler. Wir sehnen uns nach einem Feuer oder einer Decke oder einem warmen Partner zum Anlehnen. Und welche kirchlichen Feste begegnen uns? Erntedank, Buß- und Bettag und Reformationstag, Ewigkeitssonntag und Advent. Dank für unser tägliches Auskommen, unsere Ernte, bekennen der eigenen Verfehlungen und das Wissen um die Gnade und das ewige Reich Gottes in das wir einmal eingehen dürfen und das uns hier schon entgegenkommt. Danken, beichten, hoffen. Ein Dreischritt und eine Bewegung. Eine Bewegung auf Gott zu.

So wie wir am Kamin zusammenrücken und uns mit Tee aufwärmen, so dürfen wir in diesen Wochen auch mit Gott zusammenrücken, mit ihm reden, ihm danken und bekennen und uns aufgehoben wissen in seiner Hand. 

Lassen Sie sich wärmen, durch das Kirchenjahr – von Gott,

Oliver Hoops


 
.....ich eine welke Blum'?
 
Quelle: Oliver Hoops
Dieser Ausschnitt aus dem Paul Gerhardt Lied: Du meine Seele singe (EG 302, 8) ging mir durch den Kopf, als ich diese letzte Rose in meinem Garten sah. Es ist jetzt wohl so in dieser Jahreszeit, dass uns diese Gedanken kommen. Zwischen Allerheiligen, Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag werden wir hingeführt auf die Frage nach dem Lebensende. Wenn im Herbst die Blütenpracht vergeht, kommt die Frage nach der eigenen Existenz von ganz alleine. ....ich eine welke Blum'? Wo komme ich her und wo gehe ich hin und wo sind all diejenigen, die vor mir gegangen sind und die ich dieser Tage auf den Friedhöfen besuche und ihrer gedenke?
 
 
Quelle: Oliver Hoops
Paul Gerhardt hat weitergeschrieben: Jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt, ist's billig dass ich mehre sein Lob vor aller Welt. Bei aller Herbststimmung und Anfrage an unser Sein dürfen wir als getaufte Kinder Gottes wissen, dass dieses Zelt auf uns wartet. So liegen Leben-Tod-Leben manchmal in einem Gesangbuchvers und manchmal im Leben genauso eng nebeneinander, wie die Blumen in meinem Garten. Schauen Sie welche Blume ich noch entdeckt habe.......
Oliver Hoops
 
 
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