Bezirkssynode Bretten-Bruchsal tagte in neuer Zusammensetzung
Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“, begleitet vom Bezirksposaunenchor, begann die Frühjahrssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Bretten‑Bruchsal in der Brettener Kreuzkirche. Und das „aus gutem Grund“, wie Dekanin Ulrike Trautz betonte: „Wir starten mit Lob und Dank in die neue Amtszeit unserer Bezirkssynode. Denn – Gott sei Dank – es sind genügend Menschen da, die bereit sind, Verantwortung in unserer Kirche zu übernehmen.“ Im Gottesdienst wurden die neuen Bezirkssynodalen durch Axel Wermke als Noch‑Vorsitzenden verpflichtet.
Im Gottesdienst wurden die neuen Bezirkssynodalen verpflichtet.
Anschließend nahm die neu zusammengesetzte Bezirkssynode im Gemeindehaus an der Stiftskirche ihre Arbeit für die kommenden sechs Jahre auf. Die Wahl des Vorsitzenden ging schnell: „Axel Wermke leitet die Synode souverän und mit ruhiger Hand“, hieß es aus den Reihen des Gremiums – Wermke wurde wiedergewählt. Dekanin Ulrike Trautz und Volker Geisel übernehmen künftig gemeinsam das stellvertretende Vorsitzendenamt. Ruth Weida, Axel Wermke und Pfarrer Helge Pönnighaus – wie vorgegeben zwei Ehrenamtliche und ein Hauptamtlicher – vertreten den Kirchenbezirk Bretten‑Bruchsal in der Landessynode. Für den Verwaltungsrat des VSA Mittelbaden wurden Schuldekan Stefan Kammerer und Ulrike Böß gewählt.
„Unter #hoffnungsvollglauben kann man hoffnungsvolle Momente leicht mit der Community teilen“, erklärten André Kendel und Ulli Naefken vom Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe. Sie stellten der Synode die landeskirchliche Kampagne „hoffnungsvoll“ vor und luden ausdrücklich zur Beteiligung ein. „Hoffnung soll in Gesellschaft und Kirche sichtbar werden“, sagten Kendel und Naefken. Dafür stelle die Kampagne unterschiedliche Wege bereit – von Grußkarten und Radiobeiträgen bis zu virtuellen Regenbögen und Social‑Media‑Aktionen.
Seit 25 Jahren ist Kai Tröger‑Methling Prädikant, seit zehn Jahren predigt Wolfgang Grahm ehrenamtlich. Pfarrer Andreas Riehm‑Strammer würdigte ihr Engagement. Mit den Jubilaren dankte Riehm‑Strammer zugleich allen Prädikantinnen und Prädikanten im Kirchenbezirk – die Bezirkssynode bestätigte dies mit Applaus.
Grundlage für die Zusammensetzung der Bezirkssynode sind inzwischen nicht mehr die einzelnen Kirchengemeinden, sondern die Regionen. Die neue Ordnung wurde zusammen mit der Rechtsabteilung des Oberkirchenrats erarbeitet und vom Landeskirchenrat beschlossen. Sie bezieht sich auf Regionen und Kirchenmitgliedschaftszahlen und regelt die Teilnahme von Hauptamtlichen aus den regionalen Dienstgruppen.