Bezirkssynode (Archiv)
Stadtparkhalle Bretten
Den Wandel der Kirche gestalten
Ob man es nun will oder nicht: Kirche verändert sich. Pfarrstellen bleiben unbesetzt, Mitgliederzahlen sinken, der finanzielle Handlungsspielraum wird kleiner. Es nütze nichts, die Augen davor zu verschließen, sagte Jörg Augenstein vom Evangelischen Oberkirchenrat jetzt (13.5.) bei der Tagung der Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Bretten-Bruchsal. Noch habe man allerdings Möglichkeiten, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und den Wandel konstruktiv zu gestalten.
Augenstein präsentierte den versammelten Kirchenvertreterinnern und -vertretern in der Brettener Stadtparkhalle die frischen Beschlüsse der Frühjahrstagung der Landessynode, die Ende April endete. Der Experte aus Karlsruhe referierte über mögliche Organisationsformen für die Regionen des Kirchenbezirks. „Der Bezirk Bretten-Bruchsal ist schon gut unterwegs im Strategieprozess“, bestätige Augenstein. Ein Verband von selbstständigen Gemeinden dürfe sich laut Beschluss der Landessynode nämlich ab jetzt offiziell „Gemeindeverband“ nennen. Den Zusammenschluss von zehn Kirchengemeinden als Gemeindeverband feierte man in der Region Bretten bereits Mitte April. Bis Ostern 2023 arbeiten auch die Kirchengemeinden in den anderen vier Regionen des Kirchenbezirks an einem eigenen Vorschlag zur verbindlichen Zusammenarbeit. In den Blick zu nehmen sei die gemeinsame Nutzung von Gebäuden ebenso wie Gottesdienste und Veranstaltungen. Pfarrerinnen und Pfarrer könnten ihre Gaben in der gesamten Region einbringen und somit Schwerpunkte setzen über Gemeindegrenzen hinaus. Um in der Diskussion im Anschluss Missverständnisse auszuräumen, betonte Augenstein: „Wir wollen junge Menschen einstellen, wo wir können. Wir streichen Pfarrstellen nicht, um Geld zu sparen. Wir müssen aber mit unglaublich vielen Pensionierungen in den kommenden Jahren umgehen.“
„Christen sind hoffnungssture Menschen“, sagte Klaus Vogel, Mitglied der Landessynode, und zitierte damit die neue Landesbischöfin Heike Springhart. Den Begriff „hoffnungsstur“ habe Springhart geprägt, sagte Vogel in seiner Zusammenfassung des ersten Berichts der Landesbischöfin. Einen Überblick über weitere Beschlüsse der Landessynode gab die Landessynodale Ruth Weida. Mit der sogenannten Gebäudeampel beispielsweise gebe man dem Kirchenbezirk verbindliche Vorgaben, um Gebäude zu bewerten und Finanzierungsarten für die Zukunft anzupassen. Die Bezirksleitung brauche nun etwas Zeit, um die neuen Beschlüsse zu bearbeiten, erklärte Dekanin Ulrike Trautz. Trautz leitete die Bezirkssynode und vertrat den Vorsitzenden, Axel Wermke.
„Der Haushalt ist gut, wirtschaftlich und sparsam aufgestellt“, sagte Cornelia Griesbaum vom Evangelischen Verwaltungs- und Serviceamt Mittelbaden (VSA). Der Haushalt des Kirchenbezirks umfasst für 2022 ein Volumen von rund 47200 Euro und rund 44900 Euro für 2023. Ungewöhnlich, aber erklärbar: ein niedrigeres Volumen im Folgejahr. Griesbaum: „Wir haben 2022 einmalige Ausgaben etwa für die Bezirksvisitation, ein Spendenprojekt für Kinder in Indien und die Krankenhausseelsorge.“ (mar)
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Zum Bild: Grünes Licht für neue Ideen: Die Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Bretten-Bruchsal beschäftigte sich mit Möglichkeiten der Zusammenarbeit von Kirchengemeinden.
Bretten-Bruchsal (Online-Tagung)
„Mit allen Christen in der Welt befreundet“, lautete die Überschrift der Bezirkssynode im Evangelischen Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal – sorgfältig ausgewählt von den Verantwortlichen als Gegenpol zu aktuellen Debatten über Stellenabbau und Strukturreformen in der Kirche.
Rund 90 Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertreter des Bezirks Bretten-Bruchsal trafen sich am vergangenen Freitag online. Hauptpunkt auf der Tagesordnung: die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) Anfang September in Karlsruhe. Der ÖRK vertritt weltweit 580 Millionen Gläubige aus 350 verschiedenen Kirchen, darunter orthodoxe, anglikanische, lutherische und methodistische Kirchen. Die Vollversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium und tritt alle acht Jahre zusammen. Oberkirchenrat Dr. Marc Witzenbacher brachte die Synodalen auf den neuesten Stand in den Vorbereitungen. Das kommende Treffen in Karlsruhe ist das elfte seiner Art weltweit. Zum dritten Mal findet die ökumenische Vollversammlung in Europa statt. Nach der Gründungsversammlung 1948 in Amsterdam in den Niederlanden, tagte man 1968 in Uppsala, Schweden. Digitale Vollversammlungen lasse die Satzung nicht zu, erklärte Witzenbacher. Die Großveranstaltung plane man nun also mitten in der Karlsruher Innenstadt und zusammen mit der Stadt Karlsruhe. So würden sich etwa die Schlosslichtspiele auseinandersetzen mit dem Motto des Treffens: „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“.
Für die Kirchengemeinden im Bezirk Bretten-Bruchsal gebe es unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu beteiligen wie beispielsweise eine Fahrradtour nach Karlsruhe, die durch den Bezirk führt. Oder „ökumenisches Kanupilgern auf dem Rhein“ in Rheinsheim. Das Melanchthonhaus in Bretten sei bereits fest ins Programm eingeplant und im CVJM-Lebenshaus in Unteröwisheim erwarte man Gäste aus aller Welt.
„Teilhaben an Gottes Mission für diese Welt können wir nur gemeinsam“, sagte Anne Heitmann, im Oberkirchenrat zuständig für Beziehungen der badischen Landeskirche in die weltweite Ökumene und zu Partnerkirchen etwa in Indonesien, Indien, Nordamerika und Afrika. „Um den eigenen Horizont zu erweitern“, plane man nun eine Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal und einer Partnerkirche – ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. „Früher sprach man von Patenschaften, ein Projekt stand im Mittelpunkt“, so Heitmann. „Bei Partnerschaften heute geht es um Lernen voneinander und miteinander.“ Persönliche Erfahrungen mit Kirchenpartnerschaften schilderte Pfarrerin Bettina Fuhrmann. „Man erlebt hautnah, was das bedeutet: ‚Mit allen Christen in der Welt befreundet‘“, sagte Fuhrmann und griff damit das Motto der Synode auf. „Wenn wir miterleben, wie Menschen anderswo Gottesdienst feiern, sehen wir uns auch selbst mit anderen Augen.“ Die Kirchengemeinde Pforzheim lebe ihre Partnerschaft mit Koimbatore in Südindien insbesondere als „kulinarischen Austausch“ mit regelmäßigem indischem Mittagessen nach dem Gottesdienst, so Fuhrmann. Bei einem Besuch in Südkorea sei sie spontan aufgefordert worden, zu sprechen als „Vertreterin eines Landes, das die Wiedervereinigung schon geschafft hat“, berichtete die Pfarrerin. Mit der Silhouette von Weingarten, gemalt von einem koreanischen Künstler, habe man die Gäste aus der deutschen Partnerkirche im Gottesdienst begrüßt. „Jetzt brauchen wir im Bezirk eine Gruppe, die solch eine Kirchenpartnerschaft trägt“, sagte Dekanin Ulrike Trautz und ermutigte die Synodalen, in ihren Gemeinden dafür zu werben.
Von der Bischofswahltagung der Landessynode im vergangenen Dezember berichtete Axel Wermke als Präsident der Landessynode und Vorsitzender der Bezirkssynode. Heike Springhart, bisher Gemeindepfarrerin in Pforzheim, wurde dort zur neuen Landesbischöfin gewählt. Sie folgt damit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh im Amt. Am 10. April wird Cornelius-Bundschuh im Gottesdienst in Karlsruhe verabschiedet und Heike Springhart in ihr neues Amt eingeführt.
Mit großer Mehrheit wählten die Bezirkssynodalen Pfarrer und Dekaninstellvertreter Klaus Vogel aus Oberöwisheim in die Landessynode als Nachfolger von Pfarrer Reinhard Ehmann. Ehmann ist im vergangenen Juli überraschend gestorben. Ehmann war außerdem zuständig für die Begleitung der Prädikantinnen und Prädikanten im Kirchenbezirk. Diese Aufgabe übernimmt ab jetzt Pfarrer Andreas Riehm-Strammer aus Philippsburg. Aus dem Prädikantendienst verabschiedet wurden Silke Traub, Kurt Böhm und Achim Frasch. Im Namen der Bezirkssynode dankte Axel Wermke den ehrenamtlichen Predigerinnen und Predigern für ihr Engagement. Auch Dekanin Ulrike Trautz dankt allen Prädikantinnen und Prädikanten: „Sie sind eine Bereicherung für die Gemeinden und entlasten zudem die Pfarrerinnen und Pfarrer.“ (mar)
Rund 90 Kirchenvertreterinnen und Kirchenvertreter des Bezirks Bretten-Bruchsal trafen sich am vergangenen Freitag online. Hauptpunkt auf der Tagesordnung: die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) Anfang September in Karlsruhe. Der ÖRK vertritt weltweit 580 Millionen Gläubige aus 350 verschiedenen Kirchen, darunter orthodoxe, anglikanische, lutherische und methodistische Kirchen. Die Vollversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium und tritt alle acht Jahre zusammen. Oberkirchenrat Dr. Marc Witzenbacher brachte die Synodalen auf den neuesten Stand in den Vorbereitungen. Das kommende Treffen in Karlsruhe ist das elfte seiner Art weltweit. Zum dritten Mal findet die ökumenische Vollversammlung in Europa statt. Nach der Gründungsversammlung 1948 in Amsterdam in den Niederlanden, tagte man 1968 in Uppsala, Schweden. Digitale Vollversammlungen lasse die Satzung nicht zu, erklärte Witzenbacher. Die Großveranstaltung plane man nun also mitten in der Karlsruher Innenstadt und zusammen mit der Stadt Karlsruhe. So würden sich etwa die Schlosslichtspiele auseinandersetzen mit dem Motto des Treffens: „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“.
Für die Kirchengemeinden im Bezirk Bretten-Bruchsal gebe es unterschiedliche Möglichkeiten, sich zu beteiligen wie beispielsweise eine Fahrradtour nach Karlsruhe, die durch den Bezirk führt. Oder „ökumenisches Kanupilgern auf dem Rhein“ in Rheinsheim. Das Melanchthonhaus in Bretten sei bereits fest ins Programm eingeplant und im CVJM-Lebenshaus in Unteröwisheim erwarte man Gäste aus aller Welt.
„Teilhaben an Gottes Mission für diese Welt können wir nur gemeinsam“, sagte Anne Heitmann, im Oberkirchenrat zuständig für Beziehungen der badischen Landeskirche in die weltweite Ökumene und zu Partnerkirchen etwa in Indonesien, Indien, Nordamerika und Afrika. „Um den eigenen Horizont zu erweitern“, plane man nun eine Partnerschaft zwischen dem Kirchenbezirk Bretten-Bruchsal und einer Partnerkirche – ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung. „Früher sprach man von Patenschaften, ein Projekt stand im Mittelpunkt“, so Heitmann. „Bei Partnerschaften heute geht es um Lernen voneinander und miteinander.“ Persönliche Erfahrungen mit Kirchenpartnerschaften schilderte Pfarrerin Bettina Fuhrmann. „Man erlebt hautnah, was das bedeutet: ‚Mit allen Christen in der Welt befreundet‘“, sagte Fuhrmann und griff damit das Motto der Synode auf. „Wenn wir miterleben, wie Menschen anderswo Gottesdienst feiern, sehen wir uns auch selbst mit anderen Augen.“ Die Kirchengemeinde Pforzheim lebe ihre Partnerschaft mit Koimbatore in Südindien insbesondere als „kulinarischen Austausch“ mit regelmäßigem indischem Mittagessen nach dem Gottesdienst, so Fuhrmann. Bei einem Besuch in Südkorea sei sie spontan aufgefordert worden, zu sprechen als „Vertreterin eines Landes, das die Wiedervereinigung schon geschafft hat“, berichtete die Pfarrerin. Mit der Silhouette von Weingarten, gemalt von einem koreanischen Künstler, habe man die Gäste aus der deutschen Partnerkirche im Gottesdienst begrüßt. „Jetzt brauchen wir im Bezirk eine Gruppe, die solch eine Kirchenpartnerschaft trägt“, sagte Dekanin Ulrike Trautz und ermutigte die Synodalen, in ihren Gemeinden dafür zu werben.
Von der Bischofswahltagung der Landessynode im vergangenen Dezember berichtete Axel Wermke als Präsident der Landessynode und Vorsitzender der Bezirkssynode. Heike Springhart, bisher Gemeindepfarrerin in Pforzheim, wurde dort zur neuen Landesbischöfin gewählt. Sie folgt damit Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh im Amt. Am 10. April wird Cornelius-Bundschuh im Gottesdienst in Karlsruhe verabschiedet und Heike Springhart in ihr neues Amt eingeführt.
Mit großer Mehrheit wählten die Bezirkssynodalen Pfarrer und Dekaninstellvertreter Klaus Vogel aus Oberöwisheim in die Landessynode als Nachfolger von Pfarrer Reinhard Ehmann. Ehmann ist im vergangenen Juli überraschend gestorben. Ehmann war außerdem zuständig für die Begleitung der Prädikantinnen und Prädikanten im Kirchenbezirk. Diese Aufgabe übernimmt ab jetzt Pfarrer Andreas Riehm-Strammer aus Philippsburg. Aus dem Prädikantendienst verabschiedet wurden Silke Traub, Kurt Böhm und Achim Frasch. Im Namen der Bezirkssynode dankte Axel Wermke den ehrenamtlichen Predigerinnen und Predigern für ihr Engagement. Auch Dekanin Ulrike Trautz dankt allen Prädikantinnen und Prädikanten: „Sie sind eine Bereicherung für die Gemeinden und entlasten zudem die Pfarrerinnen und Pfarrer.“ (mar)
Stettfeld
Tagung der Bezirkssynode am 23.7.2021 in Stettfeld
Mit einem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle in Stettfeld wurde am Tagungsort unter besonderen Hygienebedingungen die Bezirkssynode eröffnet. In diesem Gottesdienst wurde des verstorbenen Synodalen Pfarrer Reinhard Ehmann gedacht. Oberkirchenrätin Dr. Weber wandte sich mit einem geistlichen Impuls an die Anwesenden. Die bisherige Dekanatssekretärin Andrea Schabinger wurde mit herzlichen Worten offiziell in den Ruhestand verabschiedet, die Nachfolgerin, Frau Link, wie auch die neue Sekretärin im Schuldekanat, Frau Radtke, wurden eingeführt. Der Vorsitzende Axel Wermke, Ubstadt, begrüßte anschließend die Vertreterinnen und Vertreter in der Synode sowie Gäste, nahm 2 Neu- Verpflichtung vor, bevor der Bürgermeister von Ubstadt-Weiher, Tony Löffler, ein Grußwort hielt und seine Gemeinde kurz vorstellte.
Das Hauptthema des Abends „Auftaktveranstaltung zum Thema „Kirche im Aufbruch“ wurde gestaltet von Frau Oberkirchenrätin Dr. Weber und Pfarrer Daniel Völker, Koordinator der Veranstaltungen auf der Landes- und Bezirksebene. Hier wurde dargelegt, welche Herausforderungen unsre Kirche in den nächsten 12 Jahren zu bewältigen hat Mitgliederrückgang, Rückgang der Kirchensteuereinnahmen, daraus resultierend Überlegungen zu Prioritätensetzungen, zu Liegenschaften und zur Konzentration von Aufgaben). Nach einigen Rückfragen und einer kurzen Pause stellten Dekanin Trautz, ihr Stellvertreter Pfarrer Klaus Vogel aus Oberöwisheim und Schuldekan Walter Vehmann (Bruchsal) die aus der allgemeinen Lage notwendigen Schritte für den Bezirk vor und berichteten von Überlegungen aus dem Bezirkskirchenrat, der zur Thematik sich zu einer Klausurtagung zusammengefunden hatte.
In einzelnen Gruppen wurden die aufgetretenen Fragen diskutiert, anschließend dem Plenum berichtet.
Über den „Bezirkskirchentag“ in Heidelsheim am 31.10.21 anlässlich des 200- jährigen Jubiläums unserer Landeskirche gab Bezirkskirchenrat Roland Schölch einen Überblick und berichtete über die geplanten Veranstaltungen.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ warb Pfarrerin Nuss, Menzingen, im Auftrag des Bezirkskirchenrats für die Mitarbeit in einer zu bildenden Arbeitsgruppe für eine Partnerschaft mit einem Kirchenbezirk in Afrika oder Asien.
Verschiedene Hinweise auf Veranstaltungen der Kirchenmusik wie der Jugendarbeit wurden vorgetragen und ein Projekt der Bezirksjugend „gegen Kinderarbeit in Steinbrüchen“ angekündigt.
Ein herzlicher Dank des Vorsitzenden für die engagierte Mitarbeit und an die Helferinnen und Helfer der örtlichen Kirchengemeinde, sowie an alle Mitgestaltenden des Abends folgte, bevor ein Abendsegen die Veranstaltung beschloss.
AW
Das Hauptthema des Abends „Auftaktveranstaltung zum Thema „Kirche im Aufbruch“ wurde gestaltet von Frau Oberkirchenrätin Dr. Weber und Pfarrer Daniel Völker, Koordinator der Veranstaltungen auf der Landes- und Bezirksebene. Hier wurde dargelegt, welche Herausforderungen unsre Kirche in den nächsten 12 Jahren zu bewältigen hat Mitgliederrückgang, Rückgang der Kirchensteuereinnahmen, daraus resultierend Überlegungen zu Prioritätensetzungen, zu Liegenschaften und zur Konzentration von Aufgaben). Nach einigen Rückfragen und einer kurzen Pause stellten Dekanin Trautz, ihr Stellvertreter Pfarrer Klaus Vogel aus Oberöwisheim und Schuldekan Walter Vehmann (Bruchsal) die aus der allgemeinen Lage notwendigen Schritte für den Bezirk vor und berichteten von Überlegungen aus dem Bezirkskirchenrat, der zur Thematik sich zu einer Klausurtagung zusammengefunden hatte.
In einzelnen Gruppen wurden die aufgetretenen Fragen diskutiert, anschließend dem Plenum berichtet.
Über den „Bezirkskirchentag“ in Heidelsheim am 31.10.21 anlässlich des 200- jährigen Jubiläums unserer Landeskirche gab Bezirkskirchenrat Roland Schölch einen Überblick und berichtete über die geplanten Veranstaltungen.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ warb Pfarrerin Nuss, Menzingen, im Auftrag des Bezirkskirchenrats für die Mitarbeit in einer zu bildenden Arbeitsgruppe für eine Partnerschaft mit einem Kirchenbezirk in Afrika oder Asien.
Verschiedene Hinweise auf Veranstaltungen der Kirchenmusik wie der Jugendarbeit wurden vorgetragen und ein Projekt der Bezirksjugend „gegen Kinderarbeit in Steinbrüchen“ angekündigt.
Ein herzlicher Dank des Vorsitzenden für die engagierte Mitarbeit und an die Helferinnen und Helfer der örtlichen Kirchengemeinde, sowie an alle Mitgestaltenden des Abends folgte, bevor ein Abendsegen die Veranstaltung beschloss.
AW
Heidelsheim
Herbsttagung der Synode des Kirchenbezirks Bretten- Bruchsal
Am Freitag 17. November 2017 trafen sich die Vertreter aus den Kirchengemeinden des Bezirks zur Synodentagung im Gemeindehaus in Heidelsheim. Der Vorsitzende, Axel Wermke, Ubstadt, eröffnete die Tagung mit einer Andacht, bei der auch bereits Lieder aus dem geplanten neuen Gesangbuchanhang aufgenommen wurden, den dann die Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei, Bretten, und der für Kirchenmusik im Bezirk Zuständige , Pfarrer Achim Schowalter, Bruchsal, den sehr zahlreich erschienenen Synodalen vorstellten. Einstimmig wurde die vorbereitete Stellungnahme durch die Bezirkssynode verabschiedet und an den Evangelischen Oberkirchenrat weitergeleitet.
Bei Nachwahlen wurden Ulrike Böß, Oberöwisheim,, Pfarrerin Martina Tomaides , Wössingen, und als Stellvertreter Lothar Gabriel, Münzesheim, in den Bezirkskirchenrat entsandt.
Bei Nachwahlen wurden Ulrike Böß, Oberöwisheim,, Pfarrerin Martina Tomaides , Wössingen, und als Stellvertreter Lothar Gabriel, Münzesheim, in den Bezirkskirchenrat entsandt.
Hauptthema des Abends war die Einführung in das Liegenschaftsprojekt, das auf Beschluss der Landessynode im Jahre 2014 erarbeitet und in drei Pilotprojekt- Bezirken erprobt wurde. Kirchenrat Maier, Karlsruhe, erläuterte mit nachvollziehbaren Zahlen, dass dieses Projekt notwendig wurde, um in Zukunft die Belastungen, die durch die Gebäudeunterhaltung, Renovierung usw. entstehen, für die Kirchengemeinden in einem Rahmen zu halten, der auch bei niedriger werdenden Einnahmen der Landeskirche und Gemeinden für diese verkraftbar sein werden. Die Projektmitarbeiter Bauer und Völker ermutigten die Anwesenden zur Diskussion in Tischgruppen und zu Anregungen, Kritik und Rückfragen, die dann zum Teil abgearbeitet werden konnten, zum anderen Teil mit Hilfe der Notizen aus den Tischgruppen ausgewertet werden. Darüber wird dann ein Protokoll erstellt werden, das der Bezirkssynode zugehen wird.
Bei den Diskussionen und Nachfragen wurde sehr deutlich, wie sehr dieses Projekt bereits einige Gemeindeleitungen beschäftigt. Der Bezirkskirchenrat wird sich in einer zweitägigen Klausur im Januar ebenfalls mit der Thematik auseinandersetzen, im Herbst 2018 werden dann die gesammelten und ausgewerteten Daten dem Bezirk und den einzelnen Gemeinden zur Verfügung gestellt und erläutert werden. Dann beginnt der zweite Schritt: die Umsetzung der Empfehlungen bzw. die Überlegung in den Gemeinden, welche Maßnahmen angegangen werden können.
Der Abend schloss mit einem herzlichen Dank an die Mitarbeitenden der ausrichtenden Kirchengemeinde Heidelsheim und an die Vorbereitungsgruppe „Gesangbuchanhang“ sowie an die Mitarbeitenden am Liegenschaftsprojekt und einem anschließenden Abendsegen.
Bruchsal
Einladung zur Bezirkssynode am 18.11.16
Sehr geehrte Damen und Herren Bezirkssynodale,
die nächste Tagung der Bezirkssynode unseres Kirchenbezirks, zu der ich Sie alle herzlich einladen möchte, findet statt am Freitag, dem 18. November 2016, um 18 Uhr im Heisenberg-Gymnasium in Bruchsal (Sportzentrum 13c, 76646 Bruchsal, S-Bahn-Haltestelle Schlossgarten)
Re - formation, aber wohin ?
unter dieser Überschrift hören wir kurze Berichte von Menschen, deren Berufe und Arbeitswelt einen Blick „von außen“ auf unsere Kirche ermöglichen, dazu ein Referat unseres Prälaten Prof. Dr. Traugott Schächtele, natürlich mit der Sicht „von innen“. Wir beginnen unser Treffen mit einer Andacht in der Aula der Schule
Danach treten wir in die offizielle Tagesordnung ein:
1. Begrüßung, Eröffnung, Gedenken, Verpflichtung neuer Synodaler
2. Feststellung der Anwesenheit und Beschlussfähigkeit, Anmeldungen zum TOP „Sonstiges“
3. Beschluss zum Haushaltsentwurf für die Jahre 2016 und 2017
4. Referat Prof. Dr. Schächtele Impulsreferate der Gäste, die den Blick „von außen“ auf Kirche richten
--- Abendessen --
5. Gesprächsgruppen zu den angeschnittenen Themenfeldern mit anschließendem kurzem Austausch im Plenum
6. Berichte von der Herbsttagung der Landessynode
7. Termin und Ort der nächsten Tagung der Bezirkssynode
8. Verschiedenes
Abendgebet
unter dieser Überschrift hören wir kurze Berichte von Menschen, deren Berufe und Arbeitswelt einen Blick „von außen“ auf unsere Kirche ermöglichen, dazu ein Referat unseres Prälaten Prof. Dr. Traugott Schächtele, natürlich mit der Sicht „von innen“. Wir beginnen unser Treffen mit einer Andacht in der Aula der Schule
Danach treten wir in die offizielle Tagesordnung ein:
1. Begrüßung, Eröffnung, Gedenken, Verpflichtung neuer Synodaler
2. Feststellung der Anwesenheit und Beschlussfähigkeit, Anmeldungen zum TOP „Sonstiges“
3. Beschluss zum Haushaltsentwurf für die Jahre 2016 und 2017
4. Referat Prof. Dr. Schächtele Impulsreferate der Gäste, die den Blick „von außen“ auf Kirche richten
--- Abendessen --
5. Gesprächsgruppen zu den angeschnittenen Themenfeldern mit anschließendem kurzem Austausch im Plenum
6. Berichte von der Herbsttagung der Landessynode
7. Termin und Ort der nächsten Tagung der Bezirkssynode
8. Verschiedenes
Abendgebet
Heidelsheim
Frühjahrstagung der Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
Mit der Zukunft unserer Kirche beschäftigten sich die Synodalen aus dem Kirchenbezirk in ganz unterschiedlichen Bereichen, da ging es um Liegenschaften und Personal, aber auch um Beschlüsse der Landessynode, die zukunftsweisend waren. Außerdem gab Bezirksdiakoniepfarrer Dietrich Becker-Hinrichs (Bretten) einen Überblick über den Stand der Flüchtlingshilfe und stellte den neu gegründeten Beirat und seine Aufgaben vor.
Nach einer Andacht des Ortspfarrers Jörg Muhm (Heidelsheim) informierte Oberkirchenrat Stefan Werner (Karlsruhe) ausführlich über die auch finanziellen Zwänge, die dazu führen, dass Landeskirche und Kirchenbezirke im Ressourcenprojekt Überlegungen über die zukünftige Nutzung von Räumen anstellen müssen, da im Blick auf die kleiner werdenden Mitgliederzahlen und die damit verbundenen geringeren Einnahmen ein Ausgleich herzustellen ist. Die erheblichen Kosten für Instandhaltung und Abschreibung der Gebäudlichkeiten sind dringlich zu mindern, wobei eine ausführliche Beratung durch Pro-Ki-Ba, eine von der Landeskirche eingerichtete Gesellschaft, die die Gemeinden bei der Bewertung von Gebäuden und der Hilfestellung bei zukunftsgerichteten Überlegungen zur Reduzierung beraten wird. Ab etwa dem Jahre 2025 sind Einschränkungen zu erwarten, die Schere zwischen Ausgaben und Einnahmen öffnet sich immer weiter zu Ungunsten der Einnahmen. In den Gemeinden des Kraichtals ist Pr-Ki-ba bereits aktiv, die ersten Beratungsgespräche fanden statt in Zusammenarbeit mit den katholischen Gemeinden vor Ort.
Im Zusammenhang mit der Ressourcensteuerung ist auch die Einrichtung von Bezirksstellenplänen zu sehen, wie Kirchenrat Dr. Augenstein (Karlsruhe) mit etlichen Beispielen darlegte.
Nach den Referaten war Gelegenheit zu Rückfragen gegeben, wovon einige Synodale Gebrauch machten, auf Plakatwänden wurden Fragen und Anregungen gesammelt zur weiteren Bearbeitung der Thematik im Bezirkskirchenrat und bei der Herbsttagung der Synode im November.
Die Landessynodalen Ruth Weida (Bretten), Reinhard Ehmann (Nußbaum) und ergänzend Axel Wermke (Ubstadt-Weiher), berichteten von der Tagung der Landessynode u.a. über die noch einmal vertagte Beschlussfassung zur Kindertagesstättenrahmenplanung und die neu erprobte Perikopenordnung, d.h. die Verwendung von Bibeltexten und Liedern im Gottesdienst. Hier hat sich Baden dadurch hervorgetan, dass die meisten Anregungen aus den Gemeinden eingegangen sind, so dass man von der neuen Ordnung auch als von der „badischen“ Ordnung sprechen könne.
Großen Raum nahm naturgemäß die das Thema „Segnung gleichgeschlechtlich Verpartneter“ ein. Ausführlich wurde der Beratungsgang in der Synode auch im Blick auf den vorgeschalteten Studientag dargestellt. Betont wurde, dass sowohl Befürworter wie Gegner dieser Öffnung zu einer öffentlichen Segnung in großem Respekt voreinander argumentiert hatten. Schließlich stimmte die Landessynode mit großer Mehrheit (80 % der Stimmen) der Öffnung zu, beschloss aber gleichzeitig, dass kein Pfarrer, keine Pfarrerin zu einer solchen Segnung gezwungen werden kann, wenn man aus Glaubensgründen diese ablehnt.
Nach einigen Hinweisen u.a. auf die Veranstaltungen zum Beginn des Reformationsjahres Ende Oktober 2016 bei einem Bezirksfest in Bruchsal, der Gratulation zum 20jährigen Dekansamts-Jubiläum von Gabriele Mannich schloss der Vorsitzende mit einem Abendsegen die Tagung, die auch bei Vorsitzenden von Ältestenkreisen großes Interesse fand.
Kraichtal
Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
Bezirkssynode beschließt Haushalt und informiert sich über die Arbeitsbereiche der Diakonie
Im vollbesetzten Gemeindesaal bei der Kreuzkirche in Unteröwisheim eröffnete der Vorsitzende die Herbsttagung der Bezirkssynode.
Im Mittelpunkt stand zunächst der Haushalt der Jahre 2016 und 2017. Der Leiter des Verwaltungs- und Serviceamtes Mittelbaden, Thomas Fremdt, führte in die Materie ein und erläuterte den Haushaltsplanentwurf, der im Bezirkskirchenrat aufgestellt worden war. Die finanzielle Lage des Kirchenbezirks ist stabil, so dass die vor zwei Jahren gesenkte Bezirksumlage so beibehalten werden konnte. In den Bereichen Jugendarbeit , Kirchenmusik und für das Schuldekanat sind erhebliche Mittel eingestellt, entlastend ist jedoch, dass nach Landessynodenbeschluss die Gehaltskosten für Bezirkskantoren nun weitgehend von der Landeskirche getragen werden.
Einstimmig verabschiedeten die Synodalen den vorgelegten Haushalt.
Einstimmig verabschiedeten die Synodalen den vorgelegten Haushalt.
Im Mittelpunkt der Berichte von der Tagung der Landessynode durch Ruth Weida, Bretten, und Pfarrer Reinhard Ehmann, Nußbaum, standen die Haushaltsberatungen für die Landeskirche, eine Veränderung des Mitarbeitervertretungsgesetzes und besonders die Reaktionen nicht nur finanzieller Art auf die Flüchtlingsproblematik, daneben auch der Wechsel der Pfarrbesoldung analog zu Landes- auf Bundesgesetzgebung. Auch wurde über die breite Diskussion zur Strategieplanung im Blick auf Kindertagesstätten informiert. Einen besonderen Blick lenkte Ruth Weida auf die Arbeitsweise der Landessynode und das auch geistliche Miteinander der Synodalen.
Nach der Pause eröffnete Bezirksdiakoniepfarrer Dietrich Becker- Hinrichs, Bretten, mit einem theologischen Impuls den Schwerpunkt Diakonie. Im Anschluss war Gelegenheit gegeben, dass sich die Synodalen in Workshops über die Tätigkeiten in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen der Dienststellen in Bruchsal und in Bretten näher informieren konnten. Die Dienststellenleiter Fettig-Durst und Lechner hatten dazu mit ihren Mitarbeitenden viel Material zusammen- und zur Verfügung gestellt, und in den Workshops konnten viele Fragen beantwortet werden. Im Einzelnen stellten sich vor: die Schwangerenkonfliktberatung , die psychologischen Beratungsstellen, die Besuchsdienstarbeit und Nachbarschaftshilfe, Schuldnerberatung, Sterbebegleitung, der Krankenhaussozialdienst und im besonderen auch die Flüchtlingshilfe und die Betreuung der dort ehrenamtlich Tätigen.
Ein Blick in die Arbeit der Tafelläden wurde eröffnet, der manchen viele neue Einblicke vermittelte.
Ein Blick in die Arbeit der Tafelläden wurde eröffnet, der manchen viele neue Einblicke vermittelte.
Vorsitzender Axel Wermke, Ubstadt-Weiher, dankte sehr herzlich allen, die durch ihre Beiträge der Diakonie im Bezirk ein „Gesicht“ gegeben hatten.
Pfarrerin Dorotheas Frank berichtete kurz vom Bezirksprojekt der Unterstützung der Pfarrerausbildung in Kamerun, Jugendreferent Kahler stellte verschiedene Projekte der Jugendarbeit vor und Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei lud zu Veranstaltungen der Kirchenmusik ein.
Dekanin Gabriele Mannich, Bretten, überreichte dem Vorsitzenden die Urkunde zur Verlängerung seines Prädikantendienstes und nahm das zum Anlass, all den Männern und Frauen zu danken, die durch ihre Tätigkeit als Prädikant/in die Pfarrstelleninhaber entlasten.
Pfarrerin Dorotheas Frank berichtete kurz vom Bezirksprojekt der Unterstützung der Pfarrerausbildung in Kamerun, Jugendreferent Kahler stellte verschiedene Projekte der Jugendarbeit vor und Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei lud zu Veranstaltungen der Kirchenmusik ein.
Dekanin Gabriele Mannich, Bretten, überreichte dem Vorsitzenden die Urkunde zur Verlängerung seines Prädikantendienstes und nahm das zum Anlass, all den Männern und Frauen zu danken, die durch ihre Tätigkeit als Prädikant/in die Pfarrstelleninhaber entlasten.
Mit einem Abendsegen beschloss Gemeindepfarrer Jochen Stähle , Unteröwisheim, den Abend.
AW
Weiher
Frühjahrstagung der Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
Am 20.3. trafen sich die Vertreter der einzelnen Kirchengemeinden zur Synodentagung, die mit einer Andacht von Pfarrer
Gerald Koch eröffnet wurde. Im Anschluss überreichte der Gebietsreferent, Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin, der wiedergewählten Dekanin Gabriele Mannich die Ernennungsurkunde des Landesbischofs. Mit herzlichen Worten und einem Blumenpräsent dankte er Frau Mannich für Ihr Engagement und wünschte Gottes Segen für die weitere Amtszeit.
Der landeskirchliche Beauftragte für das Reformationsjubiläum 2017, Kirchenrat Wolfgang Brjanzew, stellte den Synodenmitgliedern anschließend in Wort und Bild die Arbeit der Stabsstelle vor, ebenso wie das zahlreich erschienene Material, benannte die bisherigen Aktionen, schlug den Bogen zu den benachbarten Landeskirchen und zu den Vorhaben der EKD und ermutigte sehr zur Beteiligung sowohl in Form eigener Veranstaltungen in den Gemeinden und im Kirchenbezirk, wie auch zur Teilnahme an überregionalen Veranstaltungen. In seinen Ausführungen ging Kirchenrat Brjanzew auch auf die Einbeziehung der katholischen Gemeinden ein und gab wertvolle Hinweise für entsprechende Vorbereitungen.
Nach einer Stärkung, die die Mitarbeitenden der Kirchengemeinde Ubstadt-Weiher vorbereitet hatten, führten verschiedene Tischgruppen die Anregungen fort und sammelten konkrete Hinweise und Ideen, die nun von einer Arbeitsgruppe des Bezirkskirchenrats ausgewertet werden und zur Grundlage für Angebote im Kirchenbezirk werden sollen.
In einer letzten Vorstellungsrunde führte Schuldekan Walter Vehmann anschließend durch die Gemeinden des Bezirks, was allerlei „Aha“-Effekte aufkommen ließ. Der für Erwachsenenbildung im Kirchenbezirk zuständige Pfarrer Reinhard Ehmann brachte eine Neufassung der für den Arbeitsbereich geltenden Satzung ein, die einstimmig beschlossen wurde. Im Anschluss gab es Informationen aus dem Bereich der Jugendarbeit, der Kirchenmusik und der Diakonie, hier auch mit Erläuterungen zur Entwicklung der Hospizarbeit.
Mit herzlichem Dank an alle Anwesenden für das engagierte Teilnehmen und an die ausrichtende Kirchengemeinde beschloss der Vorsitzende Axel Wermke mit einem Abendsegen die Tagung.
AW
Bruchsal
Herbst-Tagung der Bezirkssynode Bretten-Bruchsal
Dieses Mal in der Johann-Peter-Hebelschule in Bruchsal trafen sich die Mitglieder der Bezirkssynode am vergangenen Freitag zu einer Tagung, die unter zwei Schwerpunkten stand. Zum einen: Struktur und Recht in der Badischen Landeskirche, zum anderen waren dies die Wahlen in den neuen Bezirkskirchenrat.
Dekanstellvertreterin Ulrike Trautz, Kürnbach, gratulierte zu Beginn im Namen des Kirchenbezirks und der Bezirkssynode dem Vorsitzenden der Synode, Axel Wermke, Ubstadt-Weiher, zum neuen Amt des Präsidenten der Landessynode.
Nach einer Eingangsbesinnung von Frau Pfarrerin Knoch, Bruchsal, wurden Mitglieder und Gäste herzlich begrüßt und auch die Beschlussfähigkeit festgestellt. Einige Mitglieder wurden neu verpflichtet.
Mit einem Referat führte die Leiterin des Referates 6 im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe, Frau Dr. Teichmanis, in Aufbau und Strukturen der Landeskirche ein und erläuterte anhand verschiedener Grafiken die Zuordnungen der einzelnen Ebenen der badischen Landeskirche, dies immer im Bezug auf die Bekenntnisschriften und die Bestimmungen der Grundordnung.
Zwei Mitarbeiter aus dem Referat zeigten in einem sehr unterhaltsamen Dialog verschiedene Bereiche auf, bei denen Recht und Kirchenrecht zu beachten sind. Im Dialog mit den Synodenmitgliedern gingen sie dabei unter anderem ein auf Vertraulichkeit, Befangenheit, Sitzungsregeln, Öffentlichkeit bei Sitzungen, Beschlussfähigkeit und Vollzug von Beschlüssen.
Nach einer Eingangsbesinnung von Frau Pfarrerin Knoch, Bruchsal, wurden Mitglieder und Gäste herzlich begrüßt und auch die Beschlussfähigkeit festgestellt. Einige Mitglieder wurden neu verpflichtet.
Mit einem Referat führte die Leiterin des Referates 6 im Evangelischen Oberkirchenrat in Karlsruhe, Frau Dr. Teichmanis, in Aufbau und Strukturen der Landeskirche ein und erläuterte anhand verschiedener Grafiken die Zuordnungen der einzelnen Ebenen der badischen Landeskirche, dies immer im Bezug auf die Bekenntnisschriften und die Bestimmungen der Grundordnung.
Zwei Mitarbeiter aus dem Referat zeigten in einem sehr unterhaltsamen Dialog verschiedene Bereiche auf, bei denen Recht und Kirchenrecht zu beachten sind. Im Dialog mit den Synodenmitgliedern gingen sie dabei unter anderem ein auf Vertraulichkeit, Befangenheit, Sitzungsregeln, Öffentlichkeit bei Sitzungen, Beschlussfähigkeit und Vollzug von Beschlüssen.
Nach der Abendessenspause wurden in mehreren Wahlgängen die Mitglieder und Stellvertretungen des Bezirkskirchenrats gewählt. Gesetzte Mitglieder sind Dekanin Mannich, Dekanstellvertreterin Trautz, Schuldekan Vehmann, Vorsitzender der Bezirkssynode Wermke und die weiteren gewählten Landessynodalen Ehmann und Weida. Nach Beschluss wird der neue Bezirkskirchenrat 15 Mitglieder haben, dabei ist zu beachten, dass der Anteil der theologischen Mitglieder (Pfarrerinnen und Pfarrer) geringer ist als der der nichttheologischen Mitglieder.
Gewählt wurden, in Klammern die gewählten Stellvertreter:
Pfarrerin Dittmar, Bruchsal (Pfr. Koch, Ubstadt-Weiher)
Pfarrer Hoops, Jöhlingen (Pfr. Stähle, Kraichtal- Uöh)
Pfarrer Riehm-Strammer, Philippsburg (Pfrin. Czetsch, Rinklingen)
Frank Abele, Gölshausen (Helga Veitel, Bretten)
Dr. Otto Bauer, Kraichtal-Uöh (Gerhard Pflaum, Kraichtal-Uöh)
Volker Geisel, Zaisenhausen ( Ulrike Bös, Kraichtal-Oöh)
Gerd Haug, Bruchsal-Heidelsheim (Hans Reichert, Bruchsal-Heidelsheim)
Roland Schölch, Sulzfeld ( Elisabeth Goll, Dürrenbüchig)
Else Krux, Forst ( Karin Chroscz, Karlsdorf-Neuthard)
Im Anschluss an die Wahlen wurden die bisherigen Mitglieder des Bezirkskirchenrats mit herzlichem Dank und einem kleinen Geschenk verabschiedet.
Eine zusätzliche Wahl war für den Verwaltungsrat des VSA Mittelbaden nötig geworden.
Hier wird die Bezirkssynode von Frau Bente Bräuning-Sauter vertreten, die Stellvertretung übernimmt Lothar Gabriel.
Die Berichte aus der konstituierenden Sitzung der Landessynode wurden schriftlich gegeben, die Synode wurde zum nächsten Treffen auf den 20. März 2015 eingeladen.
Hier wird die Bezirkssynode von Frau Bente Bräuning-Sauter vertreten, die Stellvertretung übernimmt Lothar Gabriel.
Die Berichte aus der konstituierenden Sitzung der Landessynode wurden schriftlich gegeben, die Synode wurde zum nächsten Treffen auf den 20. März 2015 eingeladen.
Nach einem herzlichen Dank an Schuldekan Vehmann und seine Mitarbeiter, die die Sitzung logistisch vorbereitet hatten, an die Referenten aus Karlsruhe und alle Personen, die sich in Wahlen für Ämter zur Verfügung gestellt hatten beschloss der Vorsitzende Axel Wermke mit einem Abendsegen die Tagung der Bezirkssynode.

